CNC-Fräsmaschine mit Roboter automatisieren
Bei der automatisierten CNC-Fräsmaschine übernimmt ein Roboter das reproduzierbare Be- und Entladen des Bearbeitungszentrums. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Roboter, Greifer, Werkstückspeicher, Spanntechnik, Automatiktür und CNC-/SPS-Schnittstelle.
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Typischer Prozess
- Rohteil identifizieren und greifen.
- Maschine für Beladung freigeben und Tür öffnen.
- Spannfläche beziehungsweise Aufnahme frei und sauber halten.
- Werkstück lagegenau einlegen.
- Automatisches Spannmittel schließen und Zustand bestätigen.
- Roboter fährt in sichere Position; Bearbeitungszyklus startet.
- Fertigteil entnehmen, optional reinigen, messen oder zur nächsten Station transportieren.
Warum Fräsautomation anspruchsvoll werden kann
Bei Frästeilen unterscheiden sich Roh- und Fertigteilgeometrie häufig deutlich. Greifer müssen deshalb beide Zustände sicher beherrschen oder als Doppelgreifer beziehungsweise Wechselgreifer ausgeführt werden. Weitere Themen sind Späne auf Auflageflächen, Nullpunktspannsysteme, Werkstückwendung, Mehrfachspannung und die Zugänglichkeit tief liegender Maschinentische.
Roboterauslegung
Neben Nenntraglast und Reichweite müssen der tatsächliche TCP, Schwerpunkt, Trägheitsmomente, Greiferabmessungen, Einfahrwinkel und mögliche Singularitäten betrachtet werden. Die Simulation des realen Maschinenraums ist deshalb wesentlich aussagekräftiger als die reine Betrachtung eines Katalogradius.
CubeBOX oder individuelle Zelle?
Standardisierte CubeBOX-Systeme bieten sich an, wenn Werkstückfamilie und Maschinenlayout in eine vorhandene Plattform passen. Bei Sondergreifern, mehreren Bearbeitungszentren, automatischem Messen, Waschen, Entgraten oder komplexer Verkettung wird häufig eine individuell projektierte Roboteranlage sinnvoller.
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